Solarleitfaden

Solarleitfaden – Photovoltaik

Immer mehr Menschen in Deutschland interessieren sich für eine eigene Solaranlage – und das ist kein Zufall. Denn für Hausbesitzer ist diese Investition in vielerlei Hinsicht attraktiv:

•Sie nutzen mit der Sonne eine unbegrenzt verfügbare sowie CO2 freie und damit klimaschonende Energiequelle.

•Sie investieren in eine langfristig sichere Geldanlage, die unabhängig von Turbulenzen am Finanzmarkt ist.

•Ihren Solarstrom verkaufen Sie einfach an Ihren lokalen Energieversorger, der gesetzlich dazu verpflichtet ist, ihn abzunehmen und ins Netz einzuspeisen.

•Sie erhalten für Ihren produzierten Strom einen festgeschriebenen Preis, der für die nächsten 20 Jahre garantiert ist.

Folgendes sollten Sie auf Ihrem Weg zum Stromerzeuger beachten

1. Eigung des Daches feststellen

Das Dach sollte nicht verschattet sein. Am besten für die Errichtung einer Photovoltaikanlage geeignet sind Dächer mit Süd-, Südost- und Südwestausrichtung. Ein 30 Grad Neigungswinkel des Daches ist optimal. Doch auch auf Dächern mit anderen Voraussetzungen lässt sich noch jede Menge Strom ernten. Nutzen Sie den Renditerechner.

2. Angebote einholen

Suchen Sie einen kompetenten Fachinstallateur in Ihrer Nähe. Nutzen Sie hierzu ggf. einen Angebotsservice. Nach der Aufnahme von Daten wie Dachfläche, Neigung und Himmelsrichtung erstellt der Solarteur Ihnen ein individuelles Angebot. Außerdem fertigt er eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsberechnung an. Investieren Sie in jedem Fall in Qualität. Achten Sie darauf, dass die Module Ihrer Anlage eine TÜV – Zertifizierung vorweisen.

3. Steuervorteile prüfen

Mit Ihrem Steuerberater sollten Sie Ihre individuellen Abschreibungsmöglichkeiten prüfen. Welche Auswirkungen hat dies ggf. auf Ihre Einkommenssteuer? Entsprechende Informationen finden Sie auch im Internet.

Solarleitfaden - Photovoltaik

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4. Kreditaufnahme

Hausbesitzern stehen langfristige, zinsgünstige Förderdarlehen zur Verfügung. Folgende Banken bieten beispielsweise entsprechende Solardarlehen an: Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Umweltbank, Deutsche Kreditbank. Die Bewilligung des Kredits erfolgt in der Regel nach drei bis sechs Wochen.

5. Auftragserteilung

Nach der Bewilligung des Kredits beauftragen Sie den von Ihnen gewählten Installateur mit der installation der Anlage und machen einen Liefer- und Installationstermin aus.

6. Installation

Die Installation einer Photovoltaikanlage auf Ihrem Hausdach dauert in der Regel nicht länger als zwei Tage. Sie selbst melden Ihre Anlage bei der Bundesnetzagentur an, um die Vergütung gem. EEG zu erhalten.

7. Abrufen des Kredits und Steuervorteile nutzen

Die Rechnung, welche Sie nach der installation Ihrer Photovoltaikanlage erhalten, senden Sie in Kopie an Ihre Bank und rufen den Kredit ab. Innerhalb weniger Tage steht das Geld zur Verfügung. Nun lassen Sie sich noch die Mehrwertsteuer für die Anlage vom Finanzamt erstatten.

8. Geld verdienen

Nun läuft der Einspeisezähler – und damit beginnt die Vergütung durch den Energieversorger. Da die Anlage vom ersten Tag an Energie produziert, können die Einnahmen aus der Stromerzeugung für die Rückzahlung der Finanzierungsraten verwendet werden.

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