Photovoltaik: Steuer und Versicherung

Was ist bei den Steuern zu beachten?

Steuern und Photovoltaik I

Mit Photovoltaik Steuern sparen & sich selbst mit Energie versorgen.

Die Broschüre "Sparen mit Solarenergie und Kleinkraftwerken" liefert Ihnen alle wichtigen Informationen, die Sie brauchen. Damit Sie Ihre Photovoltaikanlage oder Ihr Kleinkraftwerk reibungslos und kostengünstig planen und errichten können.

Weitergehende Infos 


Steuern und Photovoltaik II (s. auch Fragen & Antworten zu Photovoltaik)

Weil der Verkaufspreis für den Strom beträchtlich höher ist als der Einkaufspreis der Energie, sind die erzielten Einnahmen steuerpflichtig.

Einkommensteuer

Wer den mit einer Photovoltaik-Anlage erzeugten Strom an ein Energieversorgungsunternehmen verkauft, muss die Einnahmen als „Einkünfte aus Gewerbebetrieb“ in seiner Einkommensteuererklärung angeben. Voraussetzung: Der Betreiber verfolgt eine Gewinnerzielungsabsicht. Den Gewinn kann er mit einer einfachen Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln. Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Gewinn nicht über der Grenze von 30 000 Euro im Kalenderjahr liegt. Die Einkünfte werden in der Anlage GSE aufgeführt, zusätzlich ist die Anlage EÜR auszufüllen.

Gewerbesteuer

Ein Gewerbe müssen die Betreiber bei den Gemeinden in der Regel also nicht anmelden. Eine Gewerbesteuererklärung wird erst fällig, wenn der Gewinn über 24 500 Euro liegt.

Umsatzsteuer

Wer den mit der Photovoltaik-Anlage erzeugten Solarstrom regelmäßig in das öffentliche Netz einspeist, gilt fiskalisch als Unternehmer. Damit ist er grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig. Eine Ausnahme gilt: Liegt der Umsatz im Vorjahr unter 17 500 Euro und übersteigt der Umsatz im laufenden Jahr voraussichtlich nicht die Grenze von 50 000 Euro, kann der Betreiber der Solaranlage beantragen, als so genannter „Kleinunternehmer“ von der Umsatzsteuerpflicht befreit zu werden. Die Umsatzsteuerpflicht hat jedoch Vorteile, weil das Finanzamt dann die in den Anschaffungskosten enthaltene Mehrwertsteuer erstattet. Dafür muss der Betreiber fortan auf die Einpreisvergütung Umsatzsteuer erheben und diese ans Finanzamt abführen. Wichtig: An den Verzicht auf Umsatzsteuerbefreiung ist der Betreiber fünf Jahre lang gebunden.

Verluste können mit anderen Einkünften, etwa aus nicht selbstständiger Tätigkeit, verrechnet werden. Als Betriebsausgaben sind neben den Planungskosten und laufenden Betriebskosten für Wartung und Instandhaltung auch Schuldzinsen darlehensfinanzierter Solaranlagen steuermindernd abziehbar. Wichtig: Zu den Betriebseinnahmen zählen neben der Einspeisevergütung des Stromversorgungsunternehmens meist auch Umsatzsteuererstattungen des Fiskus.

Hier wird Ihnen bei der Erstellung Ihrer steuerlichen Unterlagen geholfen

Steuereffekte - Photovoltaik

Steuereffekte und Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen  


Welche Versicherungen werden benötigt?
Betreiber - Haftpflichtversicherung

Bei der Einspeisung in das Netz des Stromversorgers handelt es sich grundsätzlich um eine unternehmerische Tätigkeit, die meist nicht oder nicht ausreichend über die Privat- oder Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung abgedeckt ist.

Die Photovoltaikanlage kann im Einzelfall Schäden an Dritten verursachen, z.B. wenn sich bei der Installation oder bei Sturm ein Modul löst und ein Auto oder eine Person trifft. Außerdem besteht das Risiko, dass durch die Einspeisung des Stroms in das Netz des Stromversorgers ein Schaden am zentralen Versorgungsnetz entsteht, für den laut Netzeinspeisevertrag der Besitzer der Photovoltaikanlage verantwortlich ist.

Wenn sich die Solaranlage auf ihrem eigenen Grundstück oder Haus befindet und Sie den Strom für den Eigenbedarf nutzen, sind Sie durch ihre bestehende private Haftpflichtversicherung versichert.

Wenn Sie allerdings Strom ins Netz einspeisen, dann gelten Sie als Unternehmer und benötigen ggf. eine Betreiberhaftpflichtversicherung.  

Beachten Sie, dass abhängig von ihrer bestehenden Privathaftpflichtversicherung die Möglichkeit besteht, dass Ihr Solarstromsystem bereits mitversichert ist oder mitversichert werden kann.

Erkundigen Sie sich also auf jeden Fall bei ihrem Haftpflichtversicherer! Fragen Sie bei positiver Aussage nach, ob auch Erfüllungsschäden versichert sind (z.B. Anlage verursacht Versorgungsstörungen im Stromnetz).Kümmern Sie sich um die Haftpflichtversicherung bevor Sie mit der Installation beginnen, damit auch Schäden mitversichert sind, die in der Bauphase entstehen können.

Sollte die Photovoltaikanlage nicht, nicht ausreichend oder nur mit Mehrkosten versichert sein, ist der Abschluss einer separaten Betreiberhaftpflichtversicherung auf jeden Fall empfehlenswert. 

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    Photovoltaiksachversicherung

Photovoltaikanlagen sind zuverlässig, halten jahrzehntelang und sind robust. Trotzdem kann nie ganz ausgeschlossen werden, dass Sachschäden entstehen oder das System durch eine technische Störung zeitweise keinen Strom erzeugt, wodurch Ertragsausfall entsteht. Denken Sie dabei z.B. auch an Diebstahl, extremste Witterungsbedingungen, Ausfall durch Installationsfehler, Kurzschluss u.ä.

Eine normale Versicherung wie etwa eine Gebäudeversicherung bietet im Normalfall keine ausreichende Deckung. Die Wohngebäudeversicherung bezieht sich ausschließlich auf Sachschäden, welche beispielsweise durch Sturmschäden hervorgerufen werden. Wichtig ist, dass Bauherren die Installation der Solarmodule- bzw. Kollektoren der Versicherung dennoch melden. Zwar werden die Beiträge dadurch meist angehoben, dafür sind Sie jedoch auf der sicheren Seite. Weitergehende Versicherungsleistungen erhalten Sie nur im Rahmen einer speziellen Photovoltaikversicherung.

Es gibt nur wenige Gefahren die hier nicht versichert sind, hierzu gehören

Kriegsereignisse

Kernenergie, Erdbeben, Abnutzung und Verschleiß

Vorsatz des Versicherungsnehmers

Alle anderen Gefahren sind versichert, nachstehend einige Beispiele:

Feuer, Sturm, Hagel, Sabotage, Vandalismus, Überspannung, Kurzschluß, Blitzschlag, Diebstahl, höhere Gewalt, Schneelast, Marderbiss, Fahrlässigkeit, Folgeschäden aus Konstruktions-, und Ausführungsfehler usw.

Im Schadensfall werden die kompletten Wiederherstellungskosten ersetzt, im Totalschadenfall gibt es Neuwertersatz

Ausfallentschädigung

Kann Ihre Photovoltaikanlage aufgrund eines versicherten Sachschadens keinen Strom produzieren, so erhalten Sie über die Ertragsausfallversicherung (Betriebsunterbrechungsversicherung) eine Ausfallentschädigung. Die Ertragsausfallversicherung ist in der Regel Bestandteil der Photovoltaiksachversicherung. Der Umfang der Ausfallentschädigung kann von Tarif zu Tarif varieren. 

Fazit

Im Detail betrachtet, variieren die Versicherungen von Anbieter zu Anbieter. Deckungssummen, Selbstbeteiligungen, Deckungsumfang, Prämien, Annahmerichtlinien - all das muss berücksichtigt werden. Da die Wohngebäudevericherung in der Regel keinen vollwertigen Schutz bietet, ist der Abschluss einer separaten Versicherung auf jeden Fall ratsam. Gerne kann ich Ihnen hier helfen. Nutzen Sie den Vergleichsrechner indem Sie die  einzelenen Versicherungsgesellschaften vergleichen und überzeugen Sie sich selbst. Ggf. können Sie den Vertrag auch online abschließen.

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   Montageversicherung

Eine Montageversicherung ist immer dann sinnvoll, wenn der Aufbau und die Installation der Anlage in Eigenleistung erfolgt. In der Bauzeit kann die Anlage durch Sturm, Feuer, Diebstahl beschädigt oder entwendet werden. Hier erhalten Sie ein Angebot zur Montageversicherung als Komplettschutz für die Dauer der Montage:

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Hinweis

Weitere Informationen zu den Photovoltaikversicherungen finden Sie auf meiner Blogseite

 


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