Photovoltaik Argumente II - Infos

Informationen zu Photovoltaik als pdf - Datei

Bitte auf - "pdf" - klicken und Sie gelangen zu den jeweiligen Inhalten

Privater Strom aus der Sonne. Leitfaden zur Photovoltaik pdf

Checkliste Photovoltaikanlagen von Hessen-Energie pdf

Treibhaus Erde pdf

Steuereffekte und Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen pdf

Regenerative Energien (Reichweite fossiler Energieträger, Stromverbrauch usw.) pdf

Klimageschichte pdf

Jahressumme der Globalstrahlung in kWh/m² pdf

Mindererträge pdf

Versicherung von Photovoltaikanlagen pdf

Infos zu Photovoltaik pdf

Boom im Verborgenen, Datenerhebung der Zeitschrift "Photon" pdf

Grundlagen der Photovoltaik pdf

Die Solarzelle - Technische Realisierung u. gesellschaftliche Relevanz von S. Wilking pdf

Klima & Wandel pdf

Marktdaten Solarwärme und Photovoltaik pdf

Blitzschutz von Photovoltaikanlagen pdf

Wie groß soll eine Photovoltaikanlage sein ?

Nach oben sind der Größe einer Photovoltaikanlage keine Grenzen gesetzt. Eine Modulfläche von 8 qm entspricht einer Anlagenleistung von 1kWp (Kilowatt-peak = Spitzenleistung), die je nach Südausrichtung und Modulneigung zwischen 800kWh und über 1.000kWh pro Jahr erzeugt. Wer seine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Hausdach und zur langfristigen Erzeugung des eigenen Strombedarfs installieren möchte, kann dies leicht berechnen. Der durchschnittliche Jahresstromverbrauch eines vierköpfigen Haushalts liegt bei ca. 3.500kWh. Dieser Strombedarf kann mit einer 4,5kWp (ca. 36 qm) großen Anlage gedeckt werden. Zu beachten ist hierbei aber, dass der Strombedarf über das Jahr gesehen konstant ist, die Produktion jedoch in den Wintermonaten im Gegensatz zu den Sommermonaten sehr gering ist.


Wie lange ist die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage ?

Wie lange ist die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage? Bei kristallinen Modulen geht man von einer Lebensdauer (Quelle: Bayerisches Umweltministerium) von ca. 30 Jahren aus und in der Regel geben die Modulhersteller eine Leistungsgarantie von etwa 25 Jahren auf maximal 20% Leistungsverlust der Module. Das Dachgestell ist meist aus Aluminium oder Edelstahl und hat eine sehr hohe Lebensdauer genauso wie die eingesetzten Spezialkabel aus UV-beständigen Materialien. Die Wechselrichter haben eine Lebensdauer von über 10 Jahren. Dennoch sollte man davon ausgehen, dass während der gesamten Anlagenlebensdauer der Wechselrichter defekt wird. Seriöse Wechselrichterhersteller bieten in der Regel eine fünfjährige Garantiezeit. Sollte nach dieser Garantiezeit das Gerät defekt sein, erhält man zu Vorzugskonditionen (z.B. SMA ca. 300 EUR) ein Austauschgerät.


Die Kosten der Photovoltaik!

Darf es monokristallin, polykristallin oder amorph (auch Dünnschicht-Zelle genannt) sein?

weitergehende Infos 

Photovoltaik - Lexikon

Begriffe, Erklärungen von A - Z

weitergehende Infos 

Welche Module eignen sich am besten?

weitergehende Infos


Preise für eine Photovoltaikanlage (Angebot der Installationsfirma im Jahre 2008)

Mit einer garantierten Vergütung von 46,75 Ct/kWh zzgl. MwSt. für Solarstrom wurden im Jahre 2008 Photovoltaikanlagen sehr rentabel betrieben. Zwar sank die Vergütung für Photovoltaikanlagen von 49,21 Ct/KWh auf 46,75 Ct/kWh (Dachanlagen bis 30kWP), die Komponentenhersteller haben aber gleichzeitig einen Preisreduzierung für dieses Jahr vorgenommen. Mit diesen Voraussetzungen und der anhaltenden Steigerung der Energiepreise, blieb die Entscheidung für eine Photovoltaikanlage auch im Jahre 2008 weiterhin eine sinnvolle Investition. 

Photovoltaik Preisentwicklung in den Jahren 2009 - 2011

An allen Ecken stöhnen die Verbraucher über stetig steigende Preise sämtlicher Güter. Außer bei den Photovoltaikanlagen, denn diese haben preislich innerhalb der letzten drei Jahre einen kontinuierlichen Sturzflug hingelegt.

Entwicklung - Vergleich 2012

Die Preise für Photovoltaikanlagen fallen weiter. Denn die stetig steigende Nachfrage wird durch ein immer größer werdendes Angebot an Solaranlagen befriedigt. Gerade der größte Einzelposten bei dem Photovoltaikanlage Preis, die Photovoltaik-Module, kosten nur noch ein Viertel von 1988. Nicht nur neue Innovationen, sondern auch neue Mitbewerber aus Asien (Trina, Yingli) haben am Preisverfall ihren Anteil. Insgesamt haben sich die Preise von Photovoltaikanlagen für die Verbraucher günstig entwickelt – so können trotz einer sinkenden Einspeisungsvergütung immer noch gute Renditen erzielt werden, wobei der Eigenverbrauch immer wirtschaftlich interessanter wird.

Eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus, das im Jahr etwa 4.000 Kilowattstunden Strom benötigt, kostet zwischen 1.600 und 2.600 Euro. Hinzu kommen Kosten für den Wechselrichter sowie die Montage. In der Summe belaufen sich die Kosten für die Anlage durchschnittlich zwischen 6.000 und 10.000 Euro. Für die gleiche Anlage zahlte man im Jahre 2008 ca. 20.000,00 Euro.


Tipps

Achten Sie beim Kauf von Solarmodulen auf den Wirkungsgrad. Hohe Wirkungsgrade sind gerade bei kleineren Dachflächen ein wichtiges Kriterium. Bei größeren Flächen kann ein etwas geringerer Wirkungsgrad zu einem günstigeren Preis eine Alternative sein.

Achten Sie beim Kauf nicht nur auf die angepriesene Nennleistung, sondern auch auf die Toleranzbereiche. Je geringere Abweichungen nach unten erlaubt sind, desto besser.

Eine Solaranlage muss keineswegs immer aufs Hausdach. Sie können die Module auch an der Fassade, auf Garagen oder über Wintergärten und Terrassen befestigen. Auf Hausdächern sparen Sie im Idealfall sogar noch Geld für Ziegel und andere Dachdeckungsmaterialien.

Viele Monteure richten sich bei der Wahl der Unterkonstruktion nicht nach den Empfehlungen der Hersteller. Vergewissern Sie sich, dass dadurch nicht Ihr Garantieanspruch erlischt.

Holen Sie Angebote von mehreren Installateuren auch aus unterschiedlichen Regionen ein. Lassen Sie sich dabei nicht von Produktionsengpässen unter Druck setzen. Oft erhalten die Installateure bei Sammelbestellungen attraktive Rabatte. Einen Teil davon sollten sie an die Kunden weitergeben. Doch Vorsicht bei Billigimporten: No-Name-Produkte mit unklarer Herkunft bieten keine Sicherheit, dass sie auch nach 10 oder 20 Jahren noch mit der angegebenen Leistung produzieren. Erkundigen Sie sich nach Referenzanlagen.

Fragen Sie bei Ihrer Hausbank nach den zinsgünstigen Krediten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Nehmen Sie die Photovoltaikanlage zum Anlass, sich von einem Fachmann ein Energiekonzept für das betreffende Gebäude erstellen zu lassen.

Fragen Sie nach dem Abschneiden der eingesetzten Module bei unabhängigen Untersuchungen.

Als Richtgröße für Deutschland gilt, dass eine Fotovoltaik-Anlage mit einer Leistung von einem Kilowatt -das entspricht einer Solargeneratorfläche von 8 bis 10 m² - einen Jahresertrag von 800 kWh liefert.

Eine vierköpfige Familie verbraucht etwa das Fünffache an Strom im Jahr.

Achten Sie auf eine verschattungsfreie Montage des Solargenerators; selbst der zeitweise Schatten kleiner Gebäudevorsprünge, dünner Äste oder von Telefonleitungen beeinträchtigt den möglichen Anlagenertrag überproportional. Die Ursache dafür ist, dass in einem Solarmodul die Solarzelle mit der geringsten Bestrahlung den Strom aller mit ihr in Reihe geschalteten Zellen bestimmt.

Beachten Sie bei der Auswahl des Aufstellungsstandortes, dass eine Photovoltaikanlage eine Lebensdauer von mehr als 20 Jahren hat. Provisorische Aufstellungsorte sollten generell vermieden werden.

Es sollte eine möglichst gelungene architektonische Einbindung der Anlage in das betreffende Gebäude angestrebt werden. Für die Einhaltung baurechtlicher Bestimmungen wie der Landesbauordnung, etc. ist der Bauherr verantwortlich. Sie sollten sich mit den kommunalen und kirchlichen Bauabteilungen sowie ggf. mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde über Ihr Vorhaben ins Benehmen setzen.

Fordern Sie die Angabe eines garantierten Mindestertrages für die Fotovoltaik-Anlage sowie die Nennung der Kosten für einen Wartungsvertrag.


Berechnungshilfe für Mindererträge durch Abweichung von der optimalen Ausrichtung und Dachneigung:

Die Ausrichtung der Solarmodule und die Neigung des Daches sind entscheidende Faktoren, welche die Stromerträge massgebend beeinflussen. Bei der Ausrichtung wird immer von einer optimalen Ausrichtung von exakt "südlich" ausgegangen. Wenn die Dachfläche gegen Osten abweicht, spricht man von einer Abweichung von -10°. Weicht das gleiche Dach gegen Westen ab, spricht man von +10°. Der Minderertrag bei Abweichungen des Azimuts ist gegen Osten und Westen gleich. Die optimale Neigung der Module liegt bei 30°

Anwendungsbeispiel

Ausgangslage: Nehmen wir an, wir haben eine 10kWp Anlage, welche einen prognostizierten Ertrag von 9000kWh pro Jahr liefert.

Korrektur: Da das Dach aber eine Neigung von 40° besitzt, und die Ausrichtung 50° von Süden abweicht, ist mit einem Minderertrag von 6,9% zu rechnen.

 
10°
20°
30°
40°
50°
60°
70°
80°
90°
10°
-4,0
-3,9
-4,2
-4,6
-5,1
5,8
-6,7
-7,6
-8,5
-9,6
20°
-0,9
-1,1
-1,5
-2,3
-3,3
-4,6
-6,1
-7,8
-9,7
-11,7
30°
-0,0
-0,2
-0,8
-1,8
-3,3
-5,0
-7,0
-9,3
-11,9
-14,0
40°
-1,2
-1,4
-2,1
-3,2
-4,8
-6,9
-9,3
-12,0
-14,9
-18,2
50°
-4,3
-4,6
-5,3
-6,4
-8,1
-10,2
-12,8
-15,7
-18,9
-22,0

Die Garantien

Bei den Herstellergarantien unterscheidet man zwischen der Leistungsgarantie und der Produktgarantie. Letztere umfasst vor allem Herstellungsfehler. Während die Produktgarantie meist zwei jahre entspricht, garantieren die Hersteller eine bstimmte Mindestleistung über einen Zeitraum von 20 bis 25 Jahren. Als Beispiel folgende Garantieangabe: Nennleistung 100 Wp, Fertigungstoleranz plus/minus 5 Prozent, innerhalb 25 Jahren 80 Prozent der Mindestleistung.

Beispiel
100 Wp Nennleistung
-
5% Toleranz
=
95 Wp
 
80 Prozent = 76 Wp

Im 25. Jahr muss das Modul demnach noch mindestens 76 Wp liefern.



zum Seitenanfang
zurück
zurück zu Argumente I - InfosHomebearbeitenE-Mailvor zu Argumente - Eigennutzung